Vielleicht kennst du das:
Du möchtest eigentlich einfach Nein sagen. Und trotzdem beginnt dein Kopf sofort damit, die Reaktion des anderen mitzudenken.
„Was, wenn er enttäuscht ist?“
„Was, wenn er sauer wird?“
„Brauche ich eine gute Erklärung?“
Und plötzlich geht es weniger darum, was du möchtest – und mehr darum, wie du dein Nein für den anderen möglichst angenehm machen kannst.
Solche Muster können gelernt sein. Wenn Anpassung früher dabei geholfen hat, Kritik, Ärger oder Zurückweisung zu vermeiden, kann es passieren, dass wir die Bedürfnisse anderer automatisch vor unsere eigenen stellen.
Dabei darf ein Nein auch einfach ein Nein sein.
Du darfst Rücksicht nehmen. Du darfst dich erklären.
Aber du musst dein Bedürfnis nicht erst perfekt begründen, damit es berechtigt ist. 🤍
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