Dein erster Gedanke muss nicht dein letzter sein

Manchmal ärgern wir uns über Dinge, die wir nicht ändern können. Und plötzlich sehen wir nur noch, was gerade nicht passt.

Dabei können wir üben, unseren Blick zu verändern. Nicht, indem wir uns alles schönreden, sondern indem wir kurz innehalten und uns fragen: Was könnte ich gerade auch anders sehen?

5 Perspektiven für deinen Alltag:

  1. Was spricht dagegen? Muss wirklich alles schlecht sein, nur weil etwas schiefgelaufen ist?
  2. Was ist mir gelungen? Was habe ich geschafft, obwohl nicht alles perfekt war?
  3. Was liegt in meiner Hand? Was kann ich beeinflussen?
  4. Was kann ich daraus mitnehmen? Was lässt sich daraus lernen?
  5. Was ist trotzdem möglich? Welche andere Möglichkeit gibt es?

So kann das im Alltag aussehen:

🌧️ Es regnet? Zum Glück habe ich einen Schirm und kann es mir später drinnen gemütlich machen.

🛒 Die Schlange an der Kasse bewegt sich kaum? Nervig. Aber ich kann kurz durchatmen, statt mich die ganze Zeit aufzuregen.

🏠 Die Wohnung ist noch unaufgeräumt? Heute wird vielleicht nicht alles fertig. Ich darf es mir trotzdem gemütlich machen.

Je öfter du solche Perspektivwechsel ausprobierst, desto vertrauter kann es werden, mehrere Seiten einer Situation wahrzunehmen.

Es geht nicht darum, immer positiv zu denken. Sondern darum, dem Ärger nicht automatisch die ganze Aufmerksamkeit zu überlassen.

Welches kleine Alltagsärgernis bringt dich am schnellsten auf die Palme?

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Veröffentlicht von Katharina Strätling

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