Erst hattest du nur in bestimmten Situationen Angst. Heute fragst du dich plötzlich überall: Was, wenn es wieder passiert?
Ein beängstigender Moment kann nachwirken. Vielleicht wurde dir an der Supermarktkasse schwindelig, dein Herz raste und du hattest Angst, umzukippen oder die Kontrolle zu verlieren.
Beim nächsten Mal bist du besonders aufmerksam. Du beobachtest deinen Körper, suchst den Ausgang und fragst dich, ob du jederzeit gehen könntest. Die Angst beginnt womöglich schon, bevor überhaupt etwas passiert.
Warum kann das geschehen?
Unser Gehirn lernt aus Erfahrungen. Bestimmte Merkmale einer Situation können mit Gefahr verknüpft werden. Tauchen sie an einem anderen Ort wieder auf, kann dort ebenfalls Angst entstehen, selbst wenn die neue Situation nicht tatsächlich gefährlicher ist.
So kann sich die Angst auf weitere Situationen ausweiten. Die Erwartung, dass etwas passieren könnte, versetzt dich möglicherweise schon vorher in Alarmbereitschaft. Und wenn du Situationen vermeidest, kann die kurzfristige Erleichterung dazu beitragen, dass die Angst bestehen bleibt.
Doch solche Verknüpfungen sind nicht unveränderlich. Schritt für Schritt können neue Erfahrungen dabei helfen, die Angst anders zu erleben und Situationen wieder anders zu bewerten. Du musst dich dafür nicht überfordern oder alles auf einmal schaffen.
Wenn die Angst deinen Alltag stark einschränkt, darfst du dir professionellen Rat und Unterstützung holen.
Dein Weg zu dir Selbst 🪷
Katharina Strätling
Psychologische Beratung
Intuitiv geführte Lebensberatung
http://www.katharina-straetling.de
Wenn die Angst immer mehr Situationen erfasst.
