Wenn du deinen Körper ständig auf mögliche Gefahren überprüfst, kann dein Kopf irgendwann kaum noch an etwas anderes denken.
Du spürst ein Herzstolpern. Vielleicht wurde dein Herz bereits ärztlich untersucht. Trotzdem kommt der Gedanke: Was, wenn diesmal doch etwas dahintersteckt?
Du prüfst deinen Puls, suchst nach Erklärungen und achtest auf jede Veränderung. Du möchtest Sicherheit gewinnen. Doch die ständige Suche nach einer möglichen Gefahr kann selbst zur Belastung werden.
Wenn deine Gedanken immer wieder um das Symptom kreisen, kann dein Körper in Alarmbereitschaft bleiben. Du bist angespannt und beobachtest dich noch genauer. Stress kann körperliche Empfindungen verstärken oder neue hervorrufen. Diese wiederum können neue Zweifel auslösen.
So entsteht ein Kreislauf:
Du spürst ein Symptom.
Du bekommst Angst.
Du suchst nach Sicherheit.
Die Anspannung steigt.
Du bemerkst weitere körperliche Empfindungen.
Und die Sorge beginnt von vorn.
Du möchtest eine mögliche Gefahr ausschließen. Doch die ständige Suche nach Sicherheit kann ungewollt dazu beitragen, dass deine Aufmerksamkeit auf dem Symptom bleibt und die Alarmbereitschaft anhält.
Wenn du diesen Kreislauf bei dir bemerkst, frage dich einmal: Wie sehr beschäftigt mich die Suche nach einer Erklärung? Und gibt sie mir tatsächlich die Gewissheit, die ich mir erhoffe?
Deinen eigenen Angstkreislauf zu verstehen, kann ein erster Schritt zu einem anderen Umgang mit der Angst sein.
Dein Weg zu dir Selbst🪷
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Bei anhaltenden oder neuen körperlichen Beschwerden ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll.
Wenn die Suche nach Sicherheit die Angst verstärkt!
