Manchmal entsteht Angst nicht erst durch das, was tatsächlich passiert – sondern durch das, was unser Kopf uns bereits zeigt.
Vielleicht kennst du das:
Du stellst dir vor, wie eine Situation schiefgeht.
Du siehst innerlich schon, wie jemand reagiert.
Du hast plötzlich ein ganz bestimmtes Bild davon, was passieren könnte.
Und obwohl noch gar nichts passiert ist, fühlst du dich schon angespannt oder ängstlich.
Das kann sich so real anfühlen, dass wir gar nicht mehr bemerken, dass unser Kopf gerade ein Szenario entwirft.
Dabei ist ein inneres Bild noch kein Ereignis.
Eine Befürchtung noch keine Tatsache.❣️
Deshalb kann es hilfreich sein, einmal kurz innezuhalten und sich zu fragen:
Was passiert gerade wirklich?
Was stelle ich mir gerade vor?
Was befürchte ich?
Und was fühle ich deshalb?
Es geht dabei nicht darum, deine Angst einfach wegzudenken oder dir einzureden, dass alles gut wird.
Es geht zunächst um etwas viel Einfacheres:
Zu erkennen, was gerade tatsächlich passiert – und was dein Kopf daraus macht.
Denn manchmal beginnt Veränderung nicht damit, dass ein Gedanke verschwindet.
Sondern damit, dass du ihn als das erkennst, was er ist.
Dein Weg zu dir Selbst 🪷
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